Coburger Fuchsschaf
Kennzeichnend für das Coburger Fuchsschaf sind die helle Wolle und der rotbraune Kopf sowie gleichfarbige Beine. Das Vlies der Lämmer ist bei Geburt ebenfalls rotbraun und wird erst im Laufe der Zeit in einem Alter zwischen sechs und zwölf Monaten hell. Im Vlies der Rasse befinden sich mehr oder weniger dunklere Stichelhaare, welche bei der Verarbeitung für ein interessantes Farbenspiel sorgen; die Wolle eignet sich gut zum Handspinnen, Weben und Filzen. Auch das Fleisch der Tiere wird von Kennern sehr geschätzt. Durch ihre Angepasstheit an die Gegebenheiten des europäischen Mittelgebirges wird das Coburger Fuchsschaf oft in der Landschaftspflege eingesetzt, gerade mit ihrer Bauchbewollung kommen sie auch bei ungemütlicherem Wetter gut zurecht. Die Rasse wurde bei der GEH in die Vorwarnstufe eingeteilt, bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung zählt sie zu den Beobachtungspopulationen. 2019 waren 275 Böcke und etwa 4570 Mutterschafe im Herdbuch eingetragen.